Der US-Boxoffice-Thread

Erstellt von StS, 4 August 2013, 19:13:59

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DisposableMiffy

Episode IX hinkt nach wie vor dem Einspiel des Vorgängers hinter her. Aktuell scheint es nicht so, dass das rückgratlose Zurückrudern den gewünschten Effekt auf den Umsatz hat bzw noch haben wird.
letterboxd.com

Dumm geboren, nichts dazu gelernt und die Hälfte davon vergessen.

Hearing only what you wanna hear and knowing only what you've heard.

Hitfield

Wow, "Star Wars IX" hat auch nach drei Wochen Probleme, die Milliarde weltweit zu knacken (aktuell 956 Mio. US$). Fast gleicher Starttermin im Dezember, aber "The Force Awakens" hatte am 12.01.2016 bereits knapp 820 Mio. US$ im Sack - und zwar nur beim domestic Einspiel. Damit dürfte "Rise of Skywalker" sogar hinter "The Last Jedi" (1,333 Mrd. US$) landen - und etwas vor "The Phantom Menace" (1,027 Mrd. US$) und "Rogue One" (1,056 Mrd. US$).
"All those moments will be lost in time, like tears in the rain."

vodkamartini

12 Januar 2020, 18:14:48 #1292 Letzte Bearbeitung: 12 Januar 2020, 18:18:56 von vodkamartini
Finde ich nicht so überraschend. Force und dann auch Rogue overperformten in einem nirgends erwarteten Maß, was die Latte für alle Nachfolger irrational hoch legte. Jedi war dann völlig im Rahmen eines sehr sehr erfolgreichen Star Wars Films. Dass es jetzt ein wenig runter geht ist kein Desaster und hängt vielleicht auch mit dem vielen negativen Ballihoo um den Vorgänger zusammen. Abrams ging deshalb wohl enorm auf Nummer sicher, was jetzt zwar niemanden vor den Kopf stößt, aber eben auch niemanden so recht begeisert. SW ist zu einer beliebigen Marke geworden, was es zu Urtrilogie Zeiten definitiv nicht war. Die galoppierende Disneyfizierung des Blockbusterkinos tut ein übriges, um alles von den Superhelden, über Jumanji bis eben zu SW zu einem Enheitsbrei werden zu lassen, der kurzfristig mundet, aber keinerlei Nachgeschmack enthält.

Wenn sich der Rauch gelegt hat, wir man vermutlich ernüchtert feststellen, dass es dem SW-Mythos gut getan hätte, wäre es bei der Urtrilogie geblieben. Schon die Prequels waren reichlich überflüssig und haben es zu keinem Zeitpunkt geschafft die ersehnte SW-Magie zu erzeugen. Force wear ein letztes Aufbäumen, aber danach kam zu wenig. Johnsons zarte Veränderungen wurden ihm allerdings auch sofort um die Ohren geknallt, jetzt wird Abrams sein Fanservice ebenfalls empört/enttäuscht vorgeworfen. Vielleicht waren auch die neuen drei Helden einfach viel zu farblos und uninteressant, es ist müßig.

Neue Stoffe braucht das Kinoland, aber allein es fehlt der Mut und aber eben auch die Bereitschaft des (Mainstream-)Publikums sich darauf einzulassen.

Am Ende reden wir immer noch über ein 1 Milliarde Plus Einspiel, wohl gemerkt ohne das für die heutigen Rekorde so eminent wichtige China Einspiel. Das als Flop zu bezeichnen - wie im Netz aktuell häufig zu lesen - ist absurd.
www.vodkasreviews.de

There's a saying in England: Where there's smoke, there's fire. (James Bond, From Russia with love)

Private Joker

Sicherlich ist Ep IX kein Flop, aber mit 300 Mio Produktionskosten gegen voraussichtlich 1,1 Mrd Einspiel wird man auch keine Champagnerkorken im Maushaus knallen lassen. Auch wenn einige Fans im Trotzmodus sind und man in China mittlerweile Zahlen im Bereich echter B-Movies schreibt - der vorläufige Endpunkt einer 40jährigen Saga sollte etwas stärker daherkommen und nicht im Umfeld von Aufkochware wie Aladdin landen.

Starke Brands wie Star Wars (vermutlich immer noch der Allzeitking im Merchandising und im Hinblick auf Medienverkäufe, mittlerweile auch ein Juwel für den hauseigenen Steamingdienst) komplett ruhen zu lassen, weil die Ursprungstrilogie vom "Feeling" her eh nicht zu verbessern ist, geht an der Hollywoodrealität von heute trotzdem vorbei. Klar ist aber auch: Die Kunst, dem Zuschauer Vertrautes zu servieren, ohne sich allzu offensichtlich selbst zu zitieren, und vor allem am Ende des vorherigen Films Lust auf den nächsten zu machen, beherrschen mittlerweile andere besser - naheliegenderweise vor allem Kevin Feige und seine MCU-Abteilung. Und irgendwie findet der auch neue Regisseure, die zu Ende arbeiten können, ohne die Arbeiten ihres Vorgängers auf links zu drehen, und danach sogar noch einen Film drehen dürfen.

Die Denkpause im Franchise wird vermutlich gut tun. Wer aktuell ein Drehbuch in der Schublade hat, das echtes Star Wars-Feeling verbreitet, ohne die jetzt wirklich abgenutzten Elemente mit der nächsten dunklen Macht und einem weiteren fehlkonstruierten Todesstern, könnte gutes Geld verdienen.
"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)

StS



An diesem WoE haben James Marsden und sein CGI-Igel Harrison Ford und sein CGI-Hund "in die Boxoffice-Schranken verwiesen": Während "Sonic the Hedgehog" mit $26,300,000 auch an seinem zweiten WoE an der Spitze blieb (und bei einem Budget von rund $85,000,000 weltweit bereits $203,101,671 im Sack hat), ist die (ohne Marketing) irgendwo zwischen $125 und $150 Millionen teure Jack London Adaption "The Call of the Wild" dagegen nur mit mauen $24,820,000 gestartet. Von den Kritikern gab es 63% bei "RT" - aus dem Rest der Welt kamen noch $15,400,000 hinzu. Das Horror-Sequel "Brahms: The Boy II" landete mit $5,900,000 (und 11% bei "RT") derweil auf Platz 4. In anderen Ländern wurden zusätzliche $2,220,000 eingespielt - das Budget betrug rund $10 millionen...

Anbei nun noch ein paar "Gesamtergebnisse" anderer Top10-Veröffentlichungen:

"Birds of Prey": $173,729,015
"Bad Boys for Life": $391,175,645
"1917": $347,287,469
"Fantasy Island": $33,772,070
"Parasite": $204,581,001
"Jumanji: The Next Level": $787,964,423
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

Moonshade

Ernsthaft, wie kann ich denn für relative Matinee- und TV-Ware wie "Call of the Wild" - trotz sauberer Handwerkskunst und aufwändiger Modernisierung - bitte 135 Millionen rauspulvern und hoffen, dass der Film das Boxoffice wegburnt.

Klar, "Little Women" hat - verdient - ordentlich Kohle gemacht, aber der hat auch nicht mal ein Drittel davon gekostet, wenn wir schon von Literaturverfilmungen für alle sprechen.

Die spielen bei der Fox-Sparte doch Harakiri...
Das große OFDB- Aufräumen: noch 18.263 Filme ohne IMDB-Link (Stand: 09.01.2018 -  2212 Neulinks)!

"Guten Tag, führen Sie Bücher über Paranoia?" - "Ja, die stehen alle hinter Ihnen!"

"3.Anything invented after you're thirty-five is against the natural order of things.!" (Douglas Adams)

Private Joker

Das (zu) viele Geld wird wohl zu etwa gleichen Teilen in die Taschen vom Ford (35 Mio für ein paar Minuten Star Wars !) und auf das Konto der CGI-Firma gehen, die den Hund zusammengepixelt hat. Vielleicht hatte man nach ein paar schlechten Erfahrungen mit geleakten Videos über filmtechnisch und real misshandelte Hunde die Schnauze von echten Tieren auch erst mal voll, zumal da zu der Story auch ein bisschen Dreh im Schnee gehört.

Zum Thema Budget hier und andernorts auch ganz interessant https://variety.com/2020/film/news/why-did-the-call-of-the-wild-cost-125-million-its-a-mid-budget-film-that-caught-budget-itis-1203511978/

vor allem auch der Vergleich zum Irishman, der mit altersgerechten Schauspielern besetzt letztlich auch maximal ein 40-Mio-Film gewesen wäre, lt. denen.
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Moonshade

Das mit dem CGI-Hund hatte ich noch nicht gewusst, aber damit ist der Film auch komplett für die Tonne, seit Disney alles ver-realfilmt scheint das jetzt die Überall-Mode zu sein, aber das macht es nicht zwingend gut oder realistisch für mich.

Kein Problem damit, wenn der film auf die Schnauze fällt.
Das große OFDB- Aufräumen: noch 18.263 Filme ohne IMDB-Link (Stand: 09.01.2018 -  2212 Neulinks)!

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ironfox1

24 Februar 2020, 19:25:30 #1298 Letzte Bearbeitung: 24 Februar 2020, 19:41:46 von ironfox1
Disney ist aber ausnahmsweise mal nicht schuld. Das ist auf dem Mist von 20th Century Fox gewachsen. Die hatten das tatsächlich als Big Budget Blockbuster geplant. :shocked:
News aus 2018
Zitat von: undefinedFox will be adapting the novel and is said to be looking to make this a big budget film. The novel has been adapted many times before on film with two notable adpatations starrin Clark Gable 1935 and Charlton Heston in 1972. Chris Sanders who directed The Croods, How To Train Your Dragon and Lilo & Stitch has been tapped to direct the film with Michael Green recently of Logan fame writing the script. The film will be highlighting the work of Technoprops, a special effects studio whose founder, Glenn Derry, had previously worked on Avatar. Ford was slated to be appearing in a fifth Indiana Jones movie, but that's been pushed back now to 2021

20th Century Fox hatte 2017 Technoprops (Facial Motion Capture) gekauft und wollte halt mit seinem Spielzeug spielen. :mr.green:


Da erschaffen Leute mithilfe von CGI, Welten und Actionszenen, aber bei einer Postkarte, die vernünftig in einem Hundemaul sitzt, ist man schon überfordert. :smile:   



StS

Die Sache ist auch, dass "Togo" (mit Dafoe) erst kürzlich rauskam, eine ähnliche Geschichte erzählt, der klar bessere Film sein soll... und echte Tiere/Hunde aufweist (bis auf in einigen CGI-Stunt-Sequenzen, natürlich)! In "Call of the Wild" hat man dem Hund wohl auch zu viele "menschliche Züge" verpasst, was dem Eindruck von Realismus offenbar schadet. Ist halt leichter, alles am Rechner entstehen zu lassen, als u.a. zeitaufwändig mit Tiertrainern zu arbeiten...
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Private Joker

Was hier in dem Thread noch nicht thematisiert wurde: So langsam aber sicher machen sich die Produzenten und Kinos weltweit ernsthaft Sorgen um ihren Umsatz wegen "COVID-19" aka Corona.

Erstes Opfer war das gerade um (deren) Neujahrszeit so einträgliche chinesische Kino, das sich besucherzahlenmäßig derzeit mal irgendwo zwischen San Marino und Neuseeland befindet (etwa 500.000 Besucher in der wichtigen Woche Ende Januar statt über 100 Mio im Vorjahr). Größere Starts aus Hollywood waren für den Zeitpunkt da wohl nicht geplant, trifft also eher die einheimische Ware. Aber selbst wenn das Schlimmste in den nächsten Wochen vorbei wäre, bis sich das normalisiert und der Filmstau abgebaut ist, vergeht reichlich Zeit und viele Filme kommen dann unter die Räder.

Gewichtige Einbrüche melden auch das zuletzt immer recht lukrative Südkorea und das allerdings für Hollywoodware nicht mehr ganz so einträgliche Italien. Ein paar Wochen Stillstand in fast allen Filmmärkten käme für die Produzenten in einem Jahr ohne die ganz großen Kracher Marke Marvel und Star Wars sicher zur Unzeit. Auch wenn das wahrscheinlich nicht das größte Problem an dem Virus ist...
"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)

StS



Es ist nicht klar abzuschätzen, wie stark die Sorge um den Coronavirus in den USA inzwischen Einfluss auf die Kinogewohnheiten nimmt, aber an diesem WoE ist "Onward" bloß mit $40 Millionen angelaufen - einer der schwächsten bisherigen Starts einer VÖ aus dem Hause "Pixar". Bei "RT" erhielt der Streifen 86% - vom Publikum ein "A-" CinemaScore. U.a. dank geschlossener Kinos in China kamen aus 47 weiteren Ländern auch bloß nur noch $28 Millionen hinzu...

Für "The Invisible Man" ging´s um gerade einmal 46% bergab - weltweit sind bereits $98.3 Millionen eingespielt. Auf Platz 3 kam Gavin O'Connors "The Way Back" mit ebenfalls nicht gerade guten $8.5 Millionen ins Ziel. Das Sport-Drama - quasi Ben Afflecks Comeback als Schauspieler nach diversen Rollen auf "Autopilot" oder ohne gefordert zu werden - hat (vor Marketing) rund $21 Millionen gekostet und erhielt 87% bei "RT" sowie ein "B+" CinemaScore...

Die Jane Austen Adaption "Emma" (mit Anya Taylor-Joy und Bill Nighy) ist derweil nun in deutlich mehr Kinos als in den zwei Wochen zuvor zu sehen - und hat es mit $5 Millionen aus 1565 Lichtspielhäusern auf Platz 6 geschafft - während Kelly Reichardts "First Cow" (92% bei "RT") im "Speciality Bereich" den besten Schnitt des WoEs erzielt hat - und zwar mit $24,105 pro Kino (bei 4 insgesamt; also $96,059)...

Unterdessen wird "Sonic the Hedgehog" in Kürze (global) die $300-Millionen-Marke überqueren - ebenso wie "The Call of the Wild" die $100-Millionen-Marke (was den Film spätestens jetzt fest zu einem fiesen finanziellen Flop macht)...
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StS



Das war das schwächste US-Boxoffice-WoE seit 20 Jahren... wegen Corona, natürlich.

"Onward" ist auf Platz 1 geblieben - litt aber unter dem bisher stärksten/fiesesten Einspiel-Rückgang eines "Pixar"-Titels (-73.1%!). Der Faith-based-Streifen "I Still Believe" (mit "Riverdale´s" K. J. Apa) ist derweil mit $9,500,000 dahinter ins Rennen gegangen (43% bei "RT" und ein "A" CinemaScore)... gefolgt von Vin Diesel´s nächstem Franchise-Versuch "Bloodshot" mit $9,300,000, 31% bei "RT" und einem "B" CinemaScore (aus 50 weiteren Ländern kamen bloß klägliche $13 Millionen hinzu). Dahinter zwei "Blumhouse"-Titel: "the Invisible Man", der inzwischen bei guten $122.7 Millionen weltweit steht... sowie die kontroverse wie polarisierende Action-Thriller-Satire "the Hunt", welche $5.3 Millionen erwirtschaftete sowie 54% bei "RT" und ein "C+" CinemaScore erhielt...

Für alle Filme in den Top 22 ging es übrigens um mehr als 60% gegenüber der Vorwoche bergab.
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Mr. Blonde

Danke für deine gewohnt hochwertige Berichterstattung.  :respect:


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blade2603

für alle Studios, Schauspieler, Regisseure, Menschen die in der Wirtsschaft arbeiten ist es eine harte Zeit. Schade das die Kriese diese Ergebnisse so verfälscht, denke das hier natürlich andere Summen zusammen gekommen wären.
"Jedes Publikum kriegt die Vorstellung, die es verdient." -Mario Barth
◾ Originalzitat von: Curt Goetz

(aus den Känguru Büchern)

StS



As of last Friday -- and for the first time in the 100-plus year history of the motion picture business -- virtually all cinemas in the U.S. were closed amid the coronavirus pandemic, as well as in much of the rest of the world.

Nun gibt´s erst einmal keine WoE-Zahlen mehr...   :sad:
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StS

ZitatUniversal Claims 'Trolls World Tour' Shattered On-Demand Record

The film scored the biggest opening day and weekend of any digital title in history, if the studio is correct.

While there are no numbers being made available, Universal said Monday morning that Trolls World Tour scored the biggest digital debut of all time over Easter weekend.

The studio decided to break theatrical windows and make the DreamWorks Animation title available to rent on premium VOD for 48 hours for $19.99 after virtually all theaters closed across the U.S. -- save for a smattering of drive-ins -- and much of the world due to the novel coronavirus pandemic. (The movie was also made available to cinemas that are still open, although Universal isn't reporting grosses.)

Trolls World Tour secured the the biggest opening day and opening weekend ever for any digital title, according to Universal insiders.

Among Universal titles, Jurassic World: Fallen Kingdom previously held the crown for biggest opening day. Insiders say Trolls did 10 times more business on its opening day.

Trolls World Tour was the No. 1 title across all major on-demand platforms, topping expectations on digital distributors including Amazon, Comcast, Apple, Vudu, Google/YouTube, DirecTV and FandangoNOW.

Universal is hoping the test will help answer the question of how much consumers are willing to pay to watch a high-profile new movie in their homes.

Theater owners have denounced Universal's decision to break the theatrical window, arguing that a film's home entertainment potential is based on a high-profile run in theaters that generally lasts three months -- but some Wall Street analysts aren't as quick to judge.

Unlike box office grosses, home entertainment numbers for individual titles aren't disclosed.

(hollywoodreporter.com)
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StS

Aus der aktuellen Rubrik "VOD vs. Kino" (zumindest auf die USA bezogen)...

ZitatNew study shows 70% of moviegoers would rather watch movies at home

The battle between seeing films theatrically and the rise of PVOD, allowing moviegoers to watch films at home, has been front and center since the COVID-19 pandemic shuttered movie theaters nationwide. Studios, such as Universal and Warner Bros., have opted to release their new films straight to PVOD after their theatrical release dates were compromised and they have seen great success with the method. Universal's TROLLS WORLD TOUR has pulled in $100 million+ in revenue after breaking the opening weekend PVOD record and Warner Bros. has seen similar success with their animated reboot, SCOOB! Some have suspected this shows how eager the consumer is to watch films in the comfort of their own home while others believe this is happening because they don't have much of a choice. No matter where you may land on this, a new study was recently conducted that asked moviegoers about their viewing preference and if it's to be believed, home is where it's at.

A new study from Performance Research and Full Circle Research, via "Variety", shows that cinemas may find it difficult to go back to business as it was pre the pandemic. With significant concern for personal health and safety, most movie fans appear to prefer to watch at home. When asked if they would rather see first-run films in a movie theater or as a digital rental at home, a staggering 70% of participants say they are more likely to watch at home versus only 13% who said they were likely to go to the theater. 17% of survey participants said they were not sure which they would choose.

The troubling thing about these findings for movie theater chains is that not much has changed since a similar study conducted by Performance Research back in March. 52% of consumers feel that being in heavily attended spaces will "scare" them for a "long time" and this is up from the result of 47% first revealed in the March study when the acceleration of the health crisis was gripping the U.S.

More results from the study show that 37% of the survey participants say they plan to attend movies in theaters less often (up from 28% in March) and 10% say they may never set foot in a movie theater again (up from 6% in March). Showing that we all need a bit of levity, the genre that would most likely get them back in movie theater seats would be a comedy (43%) followed by drama (35%) & action (33%). The state of the world is clearly scary enough so horror lagged behind with 19%.

A lot of this also comes down to the price point. Most PVOD rentals, for these latest films that were intended for theatrical release, are priced at $19.99. Some have complained this is overpriced but if you're a family of five, for example, this is quite the deal to entertain the family at home while also maintaining safety. The price of admission at the movie theater is just as much and that's just for one ticket before more money is spent at the concession stand. The appeal of home viewing just becomes more and more appealing as time goes on.

(Joblo.com)
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Hitfield

Furchtbar, wenn das eine der bleibenden Folgen von Corona wäre. Spätestens 2021 dürfte es wohl einen Impfstoff geben, von daher kann ich die 52% nicht verstehen, die sich für lange Zeit vor geschlossenen Räumen fürchten.

Außerdem ist es für mich immer noch ein Unterschied, im Lichtspielhaus zwischen 8 und 16 Euro für einen Film zu bezahlen oder ±20 Euro für die Sichtung auf der 50"-Glotze zuhause.
"All those moments will be lost in time, like tears in the rain."

Private Joker

Das mit dem Impfstoff in einem Jahr ist Spekulation - und dann muss der a) in Stückzahl verfügbar b) garantiert wirksam und c) anerkannt nebenwirkungsfrei sein, sonst lassen's die Leute wie weiland bei der Schweinegrippe (und das damals auch zu Recht, wie man jetzt weiß).

Und wenn doch: Das / die Jahr(e) bis dahin werden schwer für die Kinos, die Geschichte mit der Kirche in Hessen wird auch nicht zur Beruhigung beitragen. Kurzes Rechenexempel: Bei den 1700 Tests in der BuLi gab es 10 Positive; das auf ein Kino mit 300 Leuten umgerechnet sitzen da ziemlich sicher 2 Infizierte. Und wenn dann zB in einer Komödie viel und laut losgegrölt wird - da muss man sich erst mal rein trauen.

~20 Euro klingen viel, aber für einen Familienfilm (4 Leute) mit selbstgekauftem Popcorn ohne Benzin / Parkgebühr kann das durchaus eine Alternative sein. Wobei Filme, die schon im Kino für die besagten maximal 16 Euro kaum Zuschauer fanden (die mittlerweile immer selten werdendere "Mittelware") für das Geld auch im VoD nicht der Knaller sein werden, die werden ganz fix im Normalpreisbereich (4-5) landen.
"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)

Terry Noonan

Zitat von: Hitfield nach 26 Mai 2020, 16:07:06Außerdem ist es für mich immer noch ein Unterschied, im Lichtspielhaus zwischen 8 und 16 Euro für einen Film zu bezahlen oder ±20 Euro für die Sichtung auf der 50"-Glotze zuhause.

Pro Home:
- Man bekommt aber mittlerweile 75" unter 1000,-€. Und je nachdem, wie weit man wegsitzt, ist das Bild sogar größer, als in manchem Kino
- Ebenfalls für überschaubares Geld bekommt man einen Projektor und kann schwuppdiewupp immens große Leinwände bauen
- Die Bildqualität ist der im normalen Kino bei vernünftiger Einstellung weit überlegen
- Für vergleichsweise kleines Geld bekommt man auch soundmäßig sehr gute Qualität hin

Pro Kino:
- Die Winkelstellung der Augen ist jedoch anders, wodurch nach der ersten Begeisterung für das TV nach kurzer oder längerer Zeit ein theoretisch kleineres Kinobild unbewußt doch wieder größer erscheint
- Solange man keinen "echten" Heimkinoraum hat und vielleicht in einem Mehrfamilienhaus wohnt, könnte einem ein dem Kino ähnlicher Lautstärkelevel sehr schnell zu hoch vorkommen - mindestens mal, wenn man ein nachbarempathischer Mensch ist

Aspekte wie "Kino ist einfach mal ein Erlebnis unter Menschen" oder "viel zu teuer für Singles" oder umgekehrt "viel billiger für eine Familie" spielen natürlich auch noch eine Rolle.
Ich persönlich habe eine 100" Leinwand für Cinemaspoce und brauchbaren Sound, gehe aber trotzdem gerne mal ins Kino.  :smiley:

Mr. Blonde

29 Mai 2020, 00:39:49 #1311 Letzte Bearbeitung: 29 Mai 2020, 00:45:21 von Mr. Blonde
Das Kino müsstest du mir mal zeigen, dass ein kleineres Bild liefert als ein TV. Natürlich kann ich im Kino in die hinterste Reihe gehen und hab dann ein (subjektiv) kleineres Bild, als wenn ich 2 Meter vom 75 Zoll TV wegsitze. Aber setz dich mal 20 Meter vom TV weg. So wird ein Schuh draus.

Wenn ich 1cm vor den TV gehe, habe ich übrigens ein größeres Bild als 15 Meter von der Kinoleinwand entfernt. Geil! :lol:


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Terry Noonan

12 Juni 2020, 13:31:56 #1312 Letzte Bearbeitung: 12 Juni 2020, 13:50:26 von Terry Noonan
Schade, ich dachte, ich hätte differenzierter geschrieben, als lediglich ein "behämmert" Emoji zu bekommen.  :sad:
Aber mit diesen gehaltvollen Ausführungen zum Thema Sitzabstände und subjektive Bildgrößenwahrnehmung kann mein platter Beitrag natürlich nicht mithalten.
 :happy3:

Ich sitze jedenfalls im THX-Abstand bei oben erwähnter Leinwandgröße, und das ist schon angenehm genug, um nicht den Augenwinkelaspekt zu doll werden zu lassen.